Am Dienstag, 9. November, um 17 Uhr lädt die „Partnerschaft für Demokratie“ des Rhein-Kreises Neuss zu einer Vortragsveranstaltung zum Thema Antisemitismus ein. Die Veranstaltung findet hybrid statt: Interessierte können vor Ort im Familienforum Edith Stein an der Schwannstraße 11 in Neuss oder online teilnehmen.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Kreisdirektor Dirk Brügge spricht Referent Sebastian Mohr von der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA) über „Antisemitismus in Nordrhein-Westfale Westfalen – Wahrnehmungen und Erfahrungen jüdischer Menschen“ und stellt die gleichnamige Studie vor. Bei der Veranstaltung wird auch die neu eingerichtete Meldestelle Antisemitismus der RIAS NRW vorgestellt: Diese Einrichtung erfasst und analysiert antisemitische Vorfälle auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze.

Bei der Podiumsdiskussion mit Kreisdirektor Dirk Brügge, dem Referenten Sebastian Mohr, Stephanie Pampel von der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss und Jörg Rensmann, Leiter der Recherche und Informationsstelle Antisemitismus NRW – RIAS, können Erfahrungen und Ideen ausgetauscht werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Bundesförderprojektes „Demokratie leben!“ statt. Organisatoren sind neben dem Kommunalen Integrationszentrum Rhein-Kreis Neuss die Caritas Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH, die Diakonie Rhein-Kreis Neuss und das Familienforum Edith Stein.

Alle Informationen zur Anmeldung finden sich unter www.rhein-kreis-neuss.de/antisemitismus