Das Hochwasser im Juli hat schwere Verwüstungen im Ober- und Mittellauf der Erft verursacht. Der Erftverband unterstützt derzeit die betroffenen Katastrophengebiete und bittet in einer Mitteilung an die Grevenbroicher Stadtverwaltung um Verständnis, dass Pflegearbeiten am Unterlauf der Erft in diesem Jahr nicht oberste Priorität haben. Die zuständige Mitarbeiter des Erftverbandes sind seit mehr als zwei Wochen in den Hochwassergebiet im Dauereinsatz. Aufgrund dieser Belastung werde nun ein Großteil der Mitarbeiter von den nördlich gelegenen Gewässermeistereien in Frimmersdorf, Münchrath und Anstel zur Unterstützung in die Katastrophengebiete entsendet. Die Gewässerunterhaltung kann somit in den nächsten Monaten nicht mit der gewohnten Intensität ausgeführt werden. Von den Einschränkungen ist der Hochwasserschutz nicht betroffen – auch die regelmäßigen Streckenkontrollen werden weiterhin durchgeführt.