Aufgrund der aktuellen Lage und der Vorgaben von Bundes- und Landesbehörden sieht sich die Gemeinde gezwungen, mit weiteren Maßnahmen zu reagieren und das öffentliche Leben drastisch einzuschränken. „Es ist wichtig, dass alle verstehen, wie ernst die Situation ist und dass es gilt, soziale Kontakte auf das Nötigste zu beschränken“, betont Bürgermeister Dr. Martin Mertens. Damit die Bürgerinnen und Bürger nicht den Überblick verlieren, hier eine Zusammenfassung:

Bars, Kneipen, Museen und Fitnessstudios sind bereits geschlossen, diese Regelung gilt auch für die meisten Einzelhändler wie Bekleidungsgeschäfte, Spielwarengeschäfte. Blumengeschäfte etc. sowie nicht-medizinische Kosmetik und Schönheitssalons ausgeweitet. Restaurants bleiben in Rommerskirchen komplett geschlossen. Jegliche Außengastronomie ist untersagt. Der Abhol- und Lieferdienst von Speisen ist jedoch weiterhin möglich. Auch Bäckereien und Eiscafés (nur Thekenverkauf) bleiben weiter geöffnet, müssen aber strikte Hygienemaßnahmen einhalten.

Für den täglichen Bedarf zwingend notwendige Handelsgeschäfte wie Drogeriemärkte (DM und Rossmann), Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Sanitätshäuser, Tankstellen, Banken, Reinigungen, Friseure, Waschsalons, Apotheken, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenbaumärkte (wenn auch eingeschränkt im Sortiment – Action-Markt, Center-Shop, Thomas Phillips. Ofenstudio Lugt, Elektro Leufgen) sowie die Paketshops stehen zunächst weiterhin zur Verfügung, wobei der Betreiber bzw. Marktleiter entscheidet, ob er öffnet oder nicht. Handwerksbetriebe und sonstige Dienstleister dürfen momentan ihren Tätigkeiten nachgehen. Ebenfalls gesperrt sind Sport-, Freizeit- und Spielplätze. „Gerade diejenigen, die nicht zur Risikogruppe gehören, können eine große Gefahr für Risikogruppen werden, da sich das Virus unbemerkt übertragen kann“, warnt Mertens abschließend.

Die genannten Maßnahmen werden vom Ordnungsamt der Gemeinde fortlaufend und streng kontrolliert.