Das Corona-Testzentrum Neuss bezieht im September neue Räumlichkeiten an der Hammer Landstraße 51 in Neuss. Im Erdgeschoss des Gebäudes können in drei Untersuchungsräumen insgesamt bis zu 40 Corona-Tests in der Stunde durchgeführt werden. „So besteht die Möglichkeit, mit entsprechend mehr Personaleinsatz die Kapazitäten immer flexibel anzupassen“, erläutert Landrat-Hans-Jürgen Petrauschke. Der angemietete Gebäudeteil verfügt über einen separaten Eingang, Parkmöglichkeiten stehen ebenfalls zur Verfügung.

„Die neuen Räumlichkeiten bieten uns ideale Voraussetzungen für den Betrieb der Teststelle. Sie sind gut erreichbar, aber trotzdem so ruhig, dass die zu testenden Personen nicht in Kontakt mit Passanten kommen und so eine Infektionsgefahr vermieden wird“, freut sich Dr. Dr. Gerhard Steiner, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein im Rhein-Kreis Neuss.

Das genaue Umzugsdatum hängt vom Fortschritt der noch zu erledigenden Renovierungsarbeiten ab. Bis dahin bleibt das Testzentrum in den bisherigen Räumlichkeiten am Nordpark. „Ich bin der Stadt Neuss dankbar, dass sie die Räumlichkeiten im März kurzfristig eingebracht hat. Mit den neuen Räumen haben wir ein festes Domizil gefunden. Unser Dank gilt hier der Vermieterin, die ein flexibles Mietmodell ermöglicht hat“, so Petrauschke.

In den letzten Tagen wurden die Kapazitäten in den Teststellen Neuss und Grevenbroich auf wöchentlich 840 Testungen hochgefahren. Ergänzt werden diese noch durch mobile Testteams. „Die Zahl war in den vergangenen Tagen ausreichend. Wir sind aber darauf vorbereitet, die Kapazität durch eine Ausweitung der Öffnungszeiten kurzfristig zu erhöhen, falls Bedarf besteht“, so Amtsarzt Dr. Michael Dörr.

Die Teststelle Neuss wird betrieben durch die kassenärztliche Vereinigung im Rhein-Kreis Neuss mit Unterstützung des Rhein-Kreis Neuss. Der Rhein-Kreis Neuss stellt unter anderem die Räumlichkeiten mit Mobiliar sowie Technik, Schutzkleidung und kümmert sich um die Terminvergabe. Die Testungen werden durch niedergelassene Ärzte vorgenommen, die dabei durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter Unfall-Hilfe unterstützt werden.