Die Neugestaltung des Braunkohle-Reviers nimmt Fahrt auf. Das zeigte das Forum „Zukunftsfähige Mobilität und lastfähige Infrastrukturen – das Rückgrat eines erfolgreichen Strukturwandels“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Kreisdirektor Dirk Brügge in seiner Funktion als Vorsitzender des Revierknotens „Infrastruktur & Mobilität“. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Entwicklungen, Chancen und Anknüpfungspunkte im Strukturwandelprozess. „Leben und arbeiten benötigen Kreativität und Räume. Jetzt heißt es, die Ärmel hochzukrempeln und gemeinsam zu beginnen, die Zukunft des Reviers zu gestalten“, so Brügge.

Zu Gast beim Forum zum von der Landesregierung und der Region geschlossenen Reviervertrag waren der aus Neuss stammende Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe und Dr. Dirk Günnewig, Abteilungsleiter für Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung im Landesverkehrsministerium. Außerdem äußerten sich Harald Summa, Geschäftsführer der DE-CIX Management GmbH, und Ralf Werner, Chief Information Officer der Open Grid Europe GmbH, zum Stand der Dinge.

Die Experten gaben sowohl in ihren Vorträgen zu Anfang der Veranstaltung als auch in der anschließenden Diskussionsrunde interessante Einblicke in die verschiedenen Handlungsfelder. Gröhe beleuchtete das Revier etwa aus verschiedenen Perspektiven – zum einen aus Berlin und zum anderen aus der Region. Danach kamen auch Zuschauer mit Fragen und Wortbeiträgen zu Wort. In der Abschlussrunde, in der die Diskussionsteilnehmer den Satz „Im Jahr 2038 blicken wir auf einen erfolgreichen Strukturwandel zurück, weil…“ vervollständigen sollten, zeigte sich, mit wieviel Zuversicht und Dynamik das Jahrhundert-Projekt in Angriff genommen wird.