Frieden im Libanon und weltweit: Unter diesem Motto besuchten die Sternsinger gemeinsam mit ihren Begleiterinnen Verena Schilk und Angelika Kames die Kreisverwaltung in Grevenbroich. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke empfing den „königlichen“ Besuch aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in der Innenstadt, bedankte sich für den engagierten Einsatz der Kinder und wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrer Sammel-Aktion für hilfsbedürftige Jungen und Mädchen im Libanon.
 
Der Landrat dankte zugleich allen Sternsingern, die in diesen Tagen im gesamten Rhein-Kreis Neuss unterwegs sind: „Ihr gebt ein wichtiges Beispiel für gelebte Solidarität mit den Kindern in Not und seid daher Vorbild für viele andere in unserer Gesellschaft.“ An der Eingangstür des Ständehauses brachten die Sternsinger den traditionellen Segensgruß „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an, der als Kürzel C + M + B oftmals auch als Abkürzung der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar verstanden wird. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74. 400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10 226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).