Im Rhein-Kreis Neuss hat ein neues Bundeswehr-Kontingent seinen Dienst angetreten. Sein Auftrag ist die Hilfe bei der Durchführung der Corona-Schnelltests bei Besuchern und Mitarbeitern in den Seniorenheimen. Dadurch soll das Pflegepersonal entlastet werden. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte die Soldatinnen und Soldaten im Kreissitzungssaal in Grevenbroich. „Die Kräfte der Bundeswehr sind eine starke und zuverlässige Hilfe in unserem Corona-Team und ein wichtiger Baustein im Bemühen um eine schnellstmögliche Nachverfolgung und Unterbrechung der Infektionsketten“, so Petrauschke.

Truppensteller des neuen Kontingents ist das Artillerie-Lehr-Bataillon 325 aus Munster in der Lüneburger Heide in Niedersachsen. Es handelt sich um aktuell 19 Soldatinnen und Soldaten, die nach einer Schulung im Gesundheitsamt bis zum 16. Februar im Kreis aktiv sein werden. Ihre Einsatzorte sind insgesamt neun Altenpflegeheime. Weitere Einrichtungen dieser Art werden vermutlich dazukommen.

Die Kooperation geschieht in Zusammenarbeit des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr unter Leitung von Lothar Peschges mit dem Krisenstab des Rhein-Kreises Neuss, dem Kreisdirektor Dirk Brügge vorsteht. Nach einem entsprechenden Hilfeleistungsantrag waren und sind bereits Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr an sieben Tagen in der Woche im Zwei-Schicht-System in der Kontaktnachverfolgung im Corona-Team tätig.