Stadtradeln: Dormagen gewinnt zum zweiten Mal in Folge und wird im Kreishaus geehrt

Stadtradeln: Dormagen gewinnt zum zweiten Mal in Folge und wird im Kreishaus geehrt

Die Stadt Dormagen hat zum zweiten Mal in Folge die Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses im Rhein-Kreis Neuss gewonnen. Kreisdirektor Dirk Brügge übergab den Wanderpokal jetzt an die Kämmerin und Beigeordnete Tanja Gaspers sowie den städtischen Klimaschutzbeauftragten Dennis Fels. Mit dabei war Michael Russ von der Kreiswirtschaftsförderung.

Die Konkurrenz war groß, denn alle acht Städte und Gemeinden an Rhein, Erft und Gillbach beteiligten sich dieses Jahr am „Stadtradeln“ und animierten ihre Einwohner, vom 8. bis 28. Juni in die Pedale zu treten, um so viele Kilometer wie möglich zu sammeln. In Dormagen hat dies wieder besonders gut funktioniert. Über 260 000 Kilometer erradelten die Dormagener (was vier Kilometer pro Einwohner entspricht). Wie im Vorjahr schnitten auch die Städte Meerbusch (Platz zwei) und Kaarst (Platz drei) gut ab. Die Stadt Korschenbroich sicherte sich bei ihrer erstmaligen Teilnahme Rang vier. Insgesamt legten kreisweit 4234 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer 722 637 Kilometer zurück. Dies entspricht der 18,3-fachen Länge des Äquators. Im Vorjahr waren es 2581 Teilnehmer und 432 498 Kilometer. Die Stadtradler vermieden bei ihren Touren 102 614 Kilogramm Kohlendioxid (wobei die Berechnung auf 142 Gramm pro Person und Kilometer basiert).
Kreisdirektor Brügge freute sich besonders über die Werte im Vergleich zum vergangenen Jahr: „Zum deutlichen Anstieg der Gesamtkilometer hat die Stadt Korschenbroich natürlich wesentlich beigetragen. Jedoch lässt sich ein Positiv-Trend in jeder einzelnen Kommune feststellen. Die Stadt Kaarst kam beispielsweise in diesem Jahr auf 78 133 Kilometer, wogegen es 2017 noch 22 505 waren.“ Das Klima-Bündnis ist das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem über 1700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Ziel des Stadtradelns ist es, die Menschen für das Fahrrad als ideales Nahverkehrsmittel zu sensibilisieren und über die Kampagne hinaus zum Fahrradfahren zu animieren. So soll langfristig ein Beitrag zur Reduktion der Kohlendioxid-Belastung durch den Straßenverkehr geleistet werden. Neben dem Vorteil, dass vom Radfahren keine weiteren Emissionen ausgehen, leistet jeder Radler einen Beitrag für seine Gesundheit.