Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, hat die Stadt Grevenbroich in den letzten Tagen zahlreiche Maßnahmen in die Wege geleitet. Viele davon berühren auch zahlreiche Unternehmen in der Stadt.

„Viele Nachfragen zum Umgang mit der aktuellen Situation erreichen uns derzeit aus der Grevenbroicher Unternehmerschaft. Für viele von Ihnen geht es um Ihre Existenz. Wir setzen die sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen in Grevenbroich in jedem Fall konsequent um, da sich die Ausbreitung des Virus nur mit drastischen Mitteln verlangsamen lässt“, so Bürgermeister Klaus Krützen.

„Wir lassen die Unternehmen aber nicht alleine. Die Städte im Kreis haben eine gemeinsame Vorgehensweise entwickelt, wie man Unternehmen helfen kann. Sie sieht vor, Anträge auf Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen ab sofort bevorzugt zu bearbeiten und zu bewilligen. Stundungsanträgen wird großzügig, zunächst für vier Monate zinslos, entsprochen. Sollten im Ausnahmefall seitens der Stadt Bedenken bestehen einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung aktiv auf die Antragsteller zugehen. Verspätungszuschläge werden darüber hinaus vorerst nicht mehr festgesetzt. Da mit einer Vielzahl von Anträgen zu rechnen ist, wird darum gebeten, von zwischenzeitlichen Rückfragen nach dem Sachstand abzusehen.

Daneben gibt es Hilfs- und Informationsangebote der IHK und auch der Wirtschaftsministerien. Und natürlich steht auch die städtische Wirtschaftsförderung als Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung“, so Krützen abschließend.