Sprachtherapie: Evangelisches Sozialwerk und der Kreis gehen Kooperation ein

Sprachtherapie: Evangelisches Sozialwerk und der Kreis gehen Kooperation ein

Das Evangelische Jugend- und Sozialwerk Norf-Nievenheim und der Sprachtherapeutische Dienst des Rhein-Kreises Neuss sind eine Kooperation eingegangen. Kreisdirektor Dirk Brügge und Sozialwerk-Vorstand Martin Stapelfeld unterzeichneten jetzt die Vereinbarung im Beisein von Produktgruppenleiter Gerd Gallus und der Sprachheilbeauftragten Lisa Fischer-Schreiber.

Der Sprachtherapeutische Dienst des Kreises ist seit vielen Jahren Ansprechpartner für Kindergartenkinder mit den unterschiedlichsten Sprachstörungen. Die Logopäden und Sprachtherapeuten haben sich zum Ziel gesetzt, Sprachstörungen von Jungen und Mädchen frühzeitig durch einen Arzt diagnostizieren zu lassen und notwendige Therapien in den Sozialwerk-Einrichtungen, in den eigenen ambulanten Dienststellen oder in einer niedergelassenen Praxis zu ermöglichen. Der Sprachtherapeutische Dienst folgt damit dem Auftrag, Lücken in der Versorgung sprach- und sprechauffälliger Kinder zu schließen, Netzwerke zu bilden und die kommunale Gesundheitsförderung fachlich qualifiziert zu erweitern. Die Aufgaben stehen dabei nicht in Konkurrenz zu den Angeboten der freien niedergelassenen Praxen. Der Sprachtherapeutische Dienst betreut zwei der insgesamt fünf Kindertagesstätten des Jugend- und Sozialwerks Norf-Nievenheim. Mit der jetzt abgeschlossenen Kooperation stehen dort Diagnostik und Beratung bei kindlichen Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen, die Vermittlung zu weiterführenden Therapiemöglichkeiten und Hilfsangeboten sowie die Initiierung von Präventionsprojekten im Mittelpunkt. Zum Leistungsspektrum gehören darüber hinaus unter anderem Früherkennungsuntersuchungen, Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen für Eltern sowie Fortbildungen für Fachkräfte des Evangelischen Jugend- und Sozialwerks, das Kindertageseinrichtungen in Norf, Nievenheim, Rosellerheide und Allerheiligen betreibt.