Am 26. Juni empfing Bürgermeister Dr. Martin Mertens eine hochrangige Delegation aus China. Gemeinsam unterzeichnete Mertens mit den Gästen aus Chengyang, einem Bezirk der Stadt Qingdao, eine Absichtserklärung als Beginn einer kulturellen und wirtschaftlichen Kooperation zwischen dem Bezirk und Rommerskirchen. In einem gemeinsamen Gespräch im Rathaus tauschten sich beide Seiten zudem über die jeweilige Wirtschaftsstruktur sowie zu den Bereichen Kultur, Soziales und Bildung aus. Mit dabei war auch Dr. Qiang Fu, Leiter des Service Center Greater China der Wirtschaftsförderung des Landes NRW.Invest, der selbst einige Jahre lang in Qingdao gearbeitet hat und mit seinem Team die Gemeinde Rommerskirchen dabei unterstützt, den Wirtschaftsstandort Rommerskirchen bekannt zu machen und chinesischen Unternehmen und Investoren den Weg nach Rommerskirchen zu weisen.

Dr. Martin Mertens betonte im gemeinsamen Austausch, mit welch großer Kaufkraft die Region ausgestattet und wie zentral und gut angebunden Rommerskirchen ein Teil dieses Ballungsraums sei. Dr. Qiang Fu hob diesen Aspekt vor und zeichnete zudem auf, welche Bedeutung die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und China hätten, zumal in NRW 1.100 chinesische Unternehmen angesiedelt seien. Mertens: “Die Beziehungen zu China sind für Rommerskirchen von großer Bedeutung. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der Absichtserklärung einen wichtigen Schritt zu einer künftigen Zusammenarbeit mit Chengyang gemacht haben.“ Grund des Empfangs im Rathaus war, dass auf Einladung des frisch gegründeten Vereins „Deutsch-Chinesische Freundschaft Rommerskirchen e. V.” die Delegation unter Leitung von Tao Xu, Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Volkskongresses des Bezirks Chengyang, Deutschland besucht und sich mit dem Verein über mögliche gemeinsame Projekte ausgetauscht hat. Der Verein organisierte unter anderem auch eine Begegnung mit dem Schulleiter des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden, Johannes Gillrath, um einen Einblick in das Schulsystem in Deutschland sowie den Schulbetrieb vor Ort zu erhalten.