Einen Einblick in das Schaffen der Kölnerin Christa Henn erlaubt das Kreisgesundheitsamt in Grevenbroich, Auf der Schanze 1. Dort werden im Selbsthilferaum Werke der Künstlerin am Samstag, 2. November, von 20 bis 24 Uhr im Rahmen der Grevenbroicher Kulturnacht zu sehen sein.
 
Henn beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Menschen, mit seinem Mikro- und Makrokosmos. Seit vielen Jahren spürt die heute 62-Jährige unter Verwendung von Röntgenbildern dem inneren und äußeren Bild vom Mensch-Sein nach. Die Röntgenbilder, eigentlich entstanden zu diagnostischen Zwecken, entfalten unter der künstlerischen Bearbeitung von Christa Henn eine eigentümliche Weite. Es entstehen vorrangig sehr große, ortsbezogene Installationen, die bereits in Kirchen und Museen großen Anklang fanden. Sowohl der Initiator, Amtsarzt Dr. Michael Dörr, als auch das Amt für Schulen und Kultur des Rhein-Kreises Neuss, das die Ausstellung fördert, freuen sich auf viele interessierte Besucher.