Rettungskräfte richten am Samstag große Übung in Neuss und Dormagen aus

Rettungskräfte richten am Samstag große Übung in Neuss und Dormagen aus

Kein Grund zur Aufregung für die Bevölkerung besteht am Samstag, 20. Oktober, wenn zahlreiche Einsatzwagen durch viele Teile des Rhein-Kreises Neuss fahren. Zum Abschluss des Forschungsprojekts REBEKA ist eine große Übung der Gefahrenabwehr geplant.

REBEKA steht für „Resilienz von Einsatzkräften bei eigener Betroffenheit in Krisenlagen“ und läuft seit Anfang 2016. 
 
Ziel ist es, in Kooperation zwischen der Johanniter Unfall Hilfe, der Freien Universität Berlin, der Universität Stuttgart, dem Technischen Hilfswerk und der Technischen Hochschule Wildau erstmals Konzepte zur Kompensierung von erforderlichen Ressourcen in Krisenlagen und zur Einbindung von Spontanhelfern zu entwickeln. Dies geschieht mit Förderung und Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 
Während des REBEKA-Prozesses war der Rhein-Kreis Neuss als Referenzkreis immer wieder Mittelpunkt kleinerer Übungen und Schulungen. Jetzt sollen die dort entwickelten Konzepte mit Hilfe der Übung getestet und überprüft werden. Sie wird auf dem Kirmesplatz an der Neusserfurth, auf dem Campingplatz im Grind bei Stürzelberg sowie an einer Deichstelle in Höhe Zons sichtbar sein. Beginn ist um 9 Uhr, das voraussichtliche Ende wird gegen 17 Uhr erwartet.