Die zunehmende Digitalisierung des Rhein-Kreises Neuss stößt auf positive Resonanz. Bestes Beispiel ist das Open Data-Portal im Internet. Dort sind Daten zusammengefasst, die von jedem genutzt, weiterverbreitet und weiterverwendet werden dürfen. Die hohe Nachfrage basiert auf der Qualität und Aktualität der Zahlen, wie der Export aus dem Corona-Fallmanagement des Gesundheitsamts zeigt. Damit Krisenstab, Medien und Bevölkerung täglich auf dem Laufenden bleiben, werden die Daten zu festen Zeiten automatisiert in das Portal geleitet, aufbereitet und dargestellt.

„Unter dem Strich ist das Open Data-Portal unserer Kreisverwaltung ein voller Erfolg. Tabellarische Daten und dynamische Fallzahlen-Diagramme erfreuen sich einer kontinuierlich steigenden Beliebtheit“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Die Zahl der Zugriffe stieg etwa von 30 000 im April auf 464 000 im Mai. Diese Steigerung um mehr als das Fünfzehnfache erfreut den zuständigen Dezernenten Harald Vieten genauso wie Jürgen Brings und Tobias Schellhorn von der Stabsstelle Digitalisierung. „Im Juni wurde mit weit mehr als 500 000 Zugriffen erneut eine Erhöhung des Nutzungskontingents erforderlich“, berichten die Experten. Umso erfreulicher sei es, dass der französische Anbieter dieses Kontingent in der Krise kostenlos auf eine Million erhöht habe.

So konnten im Juni insgesamt 587 000 Aufrufe verzeichnet werden, allein am 29. Juni hat der Kreis 34 000 Aufrufe registriert. Insgesamt sind in seinem Open Data-Portal fast eine Millionen Einträge in 54 verschieden Datensätzen öffentlich zugänglich. Neben den Datensätzen mit Corona-Bezug (mehr als eine Million Aufrufe) sind auch die Datensätze zu Bildung und Teilhabe (22 000) sowie zum Fahrzeugbestand (17 000) sehr gefragt. Das Open Data-Portal steht im Internet unter der Adresse http://rkn.nrw/odp.