Neueröffnung der Caritas-Tagespflege „Alte Weberei“

Neueröffnung der Caritas-Tagespflege „Alte Weberei“

Wer die großzügigen Räume der neuen Caritas Tagespflege „Alte Weberei“ im Seniorenzentrum St. Barbara betritt, dem fallen sofort die farbigen Wände ins Auge. Diese sind nicht nur schön anzusehen, sondern sie dienen einem besonderen Zweck: „Vor allem für unsere Gäste mit Orientierungseinschränkungen bietet die Farbgestaltung eine gute Hilfe“, erklärt Einrichtungsleiterin Adriana Wrobel.

Beraten wurden sie bei dem Farbkonzept von der Kaarster Künstlerin Moni Müller. Weiterer Pluspunkt der lichtdurchfluteten 300 Quadratmeter großen Räume: Sie sind komplett barrierefrei. Neben dem Gruppenraum gibt es einen Wohn- und Essbereich sowie Ruheräume. Insgesamt 16 Plätze stehen in der Caritas Tagespflege zur Verfügung, elf sind bereits seit dem Start besetzt. Betreut werden Senioren mit und ohne dementielle Veränderungen. Sie erwartet eine feste Tagesstruktur, die mit einem gemeinsamen Frühstück beginnt. über das weitere Programm dürfen die Gäste frei entscheiden. „Wir bieten unter anderem Gymnastik und Gedächtnistraining, singen, tanzen, spielen oder basteln“, erzählt die stellvertretende Leiterin Laura Sontag. Insgesamt acht Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Senioren. Sie machen Spaziergänge im Garten oder planen gemeinsam kirchliche oder jahreszeitliche Feste. „Der strukturierte Tagesablauf ist insbesondere für dementiell veränderte Gäste sehr wichtig“, sagt Wrobel. Zum Angebot der Tagespflege gehören auch der Besuch des Gottesdienstes in der hauseigenen Kapelle und ein großer Therapiegarten. Hier sollen in der kommenden Gartensaison neben Blumen auch Kräuter gepflanzt werden. Die Caritas Tagespflege ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Es können individuelle Betreuungspakete gebucht werden. Zum Service gehört ein Fahrdienst, der die Senioren morgens abholt und nachmittags wieder nach Hause bringt. „Durch die Tagespflege wissen Angehörigen ihre Lieben gut aufgehoben und haben selbst wieder verstärkt die Möglichkeit, ihre eigenen Termine und Interessen wahrzunehmen“, so Wrobel.