Die Impfungen in teilstationären und Tagespflegeeinrichtungen sind gestartet. Die Bewohner werden seit heute in diesen Einrichtungen mit dem Impfstoff Moderna geimpft, ebenso wie die Mitglieder besonderer Wohngemeinschaften wie Demenz- und Beatmungs-WGs. Der Rhein-Kreis Neuss schickt ein Impfmobil in die Einrichtungen und hat die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Maltester mit der Durchführung beauftragt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betonte: „Wir freuen uns über die gute und schnelle Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen und den Pflegeeinrichtungen und sind froh, dass die Impfungen jetzt auch in teilstationären und Tagespflegeeinrichtungen starten können. Uns ist wichtig, den Impfberechtigten einen möglichst einfachen Zugang zu den Impfungen zu ermöglichen und wollen deshalb überall dort direkt vor Ort impfen, wo dies möglich ist.“ Im Vorfeld hatte der Rhein-Kreis Neuss eine Abfrage bei den Einrichtungen gestartet, um festzustellen, wie viele Personen jeweils impfberechtigt sind. Das Impfmobil ist an sieben Tagen in der Woche im Zwei-Schicht-System unterwegs. Angesteuert werden auch einzelne Seniorenheime, in denen neue Mitarbeiter und Bewohner noch keine Impfung erhalten haben.

Geimpft wird zwei Mal: Der Impfstoff Moderna muss im Abstand von 28 Tagen verimpft werden und benötigt – anders als BionTech – keine Tiefkühlung mit Temperaturen um – 70 Grad. Die Moderna-Impfdosen werden durch das Land Nordrhein-Westfalen in mehreren Etappen ausgeliefert. Barbara Edelhagen, Leiterin des Impfzentrums, berichtet: „Zurzeit stehen über 1 230 Impfdosen zur Verfügung; wir haben bereits weitere angefordert und werden nach und nach alle Anfragen bedienen.“