Martinusschule in Kaarst wird fortgeführt

Martinusschule in Kaarst wird fortgeführt

Die Martinusschule Kaarst wird auch mit 137 Schülern im nächsten Schuljahr fortgeführt. Die Genehmigung dazu kam jetzt von der Bezirksregierung Düsseldorf. Weil die Förderschule des Rhein-Kreises Neuss mit den Schwerpunkten Lernen, emotionale und sozial Entwicklung die Mindestgröße von 144 unterschreitet, war diese Genehmigung erforderlich.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke freut sich, dass die Zukunft der Martinusschule gesichert ist: „Wir wollen an den Förderschulen festhalten, denn nur auf diese Weise haben Eltern und Kindern eine echte Wahlmöglichkeit zwischen Förderschule und gemeinsamem Unterricht.“ Die Martinusschule gehe mit ihrem pädagogischen Konzept auf alle Kinder und Jugendlichen ein – auch auf Schüler, die langsamer oder anders lernen als Gleichaltrige. Schulleiterin Wienke Sälzer betont, dass sie und ihre Kollegen sich auf die individuellen Möglichkeiten der Schülerschaft einstellen: „Wir bereiten den Lernstoff so vor, dass es jedem möglich ist, Erfolgsergebnisse zu erlangen“, sagt die Schulleiterin. „Dabei schreiben wir uns auf die Fahnen, dass jeder Schüler, der die Schule nach der zehnten Klasse verlässt, eine Anschlussperspektive hat – sei es in Form eines Ausbildungsplatzes oder eines Arbeitsplatzes.“ Kreisschuldezernent Tillmann Lonnes begrüßt die Planungssicherheit für die Zukunft: „Durch die Genehmigung der Bezirksregierung haben jetzt sowohl Eltern als auch ihre Kinder die Gewissheit, dass ihre Schule erhalten bleibt.“ Bereits im März hatte der Kreistag beschlossen, die Förderschule in Kaarst weiterzuführen und einen entsprechenden Antrag bei der Bezirksregierung zu stellen. An der Halestraße werden Grundschüler und Schüler der Sekundarstufe I integrativ unterrichtet.