Bei der Aktion „Stadtradeln“ hat der Rhein-Kreis Neuss die Eine-Million-Kilometer-Marke geknackt und ist unter den „Top 4“ der Kreise im Bundesvergleich gelandet. 5302 Teilnehmer legten vom 14. Juni bis zum 4. Juli 1 042 856 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht der 26-fachen Länge des Äquators. Vermieden wurden auf diesem Weg 148 086 Kilogramm Kohlendioxid im Vergleich zur Nutzung anderer Verkehrsträger.
 
Kreisdirektor Dirk Brügge zeichnete jetzt in Dormagen die Gewinner aus und freute sich besonders über die gestiegenen Zahlen gegenüber den Vorjahren. Maik Kivelip vom Lokalradio NE-WS 89.4 moderierte die Abschlussveranstaltung auf der Bühne des „CityBeach“. Michael Ruß von der Kreiswirtschaftsförderung hatte das „Stadtradeln“ kreisweit organisiert. Der Rhein-Kreis Neuss ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise und konnte dadurch Fördermittel für die Umsetzung des „Stadtradelns“ beim Land NRW beantragen. Das Leibniz-Gymnasium in Hackenbroich wurde für die Bildung des größten Teams ausgezeichnet, wogegen sich die Dackelfreunde Dormagen über die Urkunde für das stärkste Team im Rhein-Kreis Neuss freuen konnten. Der Neusser Fahrradladen „Zweirad Oberländer“ gewann in der Kategorie „Radelaktivstes Unternehmen“, und die Stadt Korschenbroich erhielt eine Auszeichnung für das aktivste Kommunalparlament. Über den Wanderpokal für den Gesamtsieg freute sich der zweite stellvertretende Bürgermeister Michael Dries, der Urkunde und Wanderpokal für die Stadt Dormagen entgegen nahm.
 
Das Klima-Bündnis, das das „Stadtradeln“ bundesweit organisiert hatte, ist das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas und zählt über 1700 Mitglieder in 26 Ländern Europas. Ziel ist es, den Menschen für das Fahrrad als ideales Nahverkehrsmittel zu sensibilisieren und über die Kampagne hinaus zum Fahrradfahren zu animieren. So soll langfristig ein Beitrag zur Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen im Verkehrssektor geleistet werden. In einem waren sich die Teilnehmer einig: „Neben dem Vorteil, dass vom Radfahren keine Emissionen ausgehen, leistet jeder Radfahrer einen Beitrag für seine Gesundheit.“