Nach den bereits auf Hochtouren laufenden Corona-Teststellen in Neuss und Grevenbroich soll im Rhein-Kreis Neuss zum 1. April auch ein Diagnosezentrum für Atemwegserkrankungen seinen Betrieb aufnehmen.

Das berichten der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Neuss, die gemeinsam mit der kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und den niedergelassenen Ärzten an der Umsetzung arbeiten. Ziel ist es, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Reiner Breuer, ein Diagnosezentrum zu schaffen, das die niedergelassenen Ärzte im Kreisgebiet entlastet und vor allem auch den Patienten Klarheit darüber verschaffen soll, wie ihre Krankheitssymptome zu bewerten sind.” Arztpraxen können dann Patienten mit Atemwegserkrankungen in das Diagnosezentrum überweisen, wo sie von Ärzten unter Schutzausrüstung untersucht werden. Auf diesem Wege soll auch ressourcenschonend mit Schutzkleidung umgegangen werden, die durch die Unterbrechung von Lieferketten immer knapper wird. Als Standort sind die Räumlichkeiten der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft am Nordbad in Neuss – über der dortigen Teststelle – vorgesehen.