Krankenhaus St. Elisabeth mit Lösungsvorschlag zur weiteren Nutzung des Bewegungsbades

Krankenhaus St. Elisabeth mit Lösungsvorschlag zur weiteren Nutzung des Bewegungsbades

In den vergangenen Wochen war das Bewegungsbad im Grevenbroicher Kreiskrankenhaus St. Elisabeth in aller Munde – das Thema schlug hohe Wellen. Nun hat die Geschäftsführung der Rhein-Kreis Neuss Kliniken GmbH den Vereinen, die mitunter seit vielen Jahren das Bewegungsbad im Kreiskrankenhaus nutzen, eine verlängerte Übergangslösung angeboten – und damit in Aussicht gestellt, dass das Bad nach den allernötigsten Reparaturen mindestens bis zum 31. März 2019 wieder geöffnet wird. Vereine und andere externe Anbieter von Schwimmkursen und Gesundheitstrainings wurden bereits schriftlich informiert.

In dem Schreiben weisen die Geschäftsführer Patricia Mebes und Sigurd Rüsken erneut auf die technischen Probleme hin, die an dem inzwischen 30 Jahre alten Becken aufgetreten sind. Diese waren auch der Anlass, die Schließung des zunehmend kostenintensiven Bewegungsbades anzukündigen. Die Einrichtung wird seit einigen Jahren für die medizinische Therapie der stationären Krankenhaus-Patienten immer weniger, inzwischen so gut wie gar nicht mehr genutzt und wurde fast ausschließlich für externe Gruppen offen gehalten. „Uns ist aber auch klar geworden, dass es schwierig für Sie ist, Ausweichmöglichkeiten für Ihre Kurse zu finden“, heißt es in dem Brief an die Vereine weiter. Um sich ein genaues Bild vom technischen Zustand des Bades und der Betriebsanlagen zu verschaffen, eine Grundreinigung vorzunehmen sowie eine technische Bestandsaufnahme zu machen, wird das Bewegungsbad, wie jedes Jahr, in den ersten beiden Januar-Wochen schließen. Anschließend wird über den endgültigen Weiterbetrieb entschieden.

„Wir haben die Stadt Grevenbroich – auch im Namen von Herrn Landrat Hans-Jürgen Petrauschke – um Unterstützung bei der Suche nach Ausweichmöglichkeiten gebeten. Auch bei den Kreiseinrichtungen lässt der Landrat prüfen, ob es freie Kapazitäten gibt“, informiert die Krankenhaus-Leitung. Sie hofft, „dass für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösungen gefunden werden können“, und steht den Nutzergruppen für Rückfragen und weitere Gespräche zur Verfügung.