Konzert von Klaus-Dieter Brandt in der Villa Erckens

Konzert von Klaus-Dieter Brandt in der Villa Erckens

Ein Konzert im Rahmen der Ausstellung „Nacht des Terrors – Der Pogrom vom 9./10. November 1938“ im Museum der Niederrheinischen Seele, Villa Erckens

„Gerettet“ – so betitelt der Kölner Solo-Cellist Klaus-Dieter Brandt verheißungsvoll seine einmalige Darbietung bedeutender Komponisten jüdischer Herkunft, mit der er sowohl erfahrene Musikkenner als auch neugierige Musikinteressierte zu einer überraschenden Entdeckungstour am Sonntag, 27. Januar 2019 (15 Uhr) einlädt. Im Mittelpunkt stehen dabei gleich zwei musikalische Ereignisse. Einerseits die kompositorischen Früchte einer durch die Diaspora geprägten Entwicklung von Werken, die über Jahrzehnte fast vergessen waren. Andererseits das Cello als Solo-Instrument, wie es in all seinen Facetten dem Klavier in nichts nachsteht. In jedem Falle verspricht Klaus-Dieter Brandt mit seinem Solo-Vortrag expressionistischer Kunstwerke eine unvergessliche Wiederentdeckung von Komponisten, die das deutsche Feuilleton noch bis 1933 gefeiert hat und verbindet diese virtuos mit den cellistischen Möglichkeiten der Gegenwart. Werke für Violoncello von Hans Gál, Joachim Stutschewsky, Louis Abbiate, Egon Wellesz, Adolf Busch, Ernest Bloch.

Der Eintritt kostet 12 Euro, Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: 02181/608-656 | www.museum-villa-erckens.de