Große Freude beim Rhein-Kreis Neuss: Die „Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper“, der er angehört, hat den Landeswettbewerb zur Wasserstoff-Mobilität gewonnen. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Damit wird das große Engagement des Projektteams belohnt. Gemeinsam mit unseren Partnern im Konsortium wollen wir nun zeigen, dass Wasserstoff ein innovativer Weg in die Zukunft ist, insbesondere im Bereich Mobilität“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Mit dem Konzept leiste man „nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zur regionalen Wertschöpfung und zum Strukturwandel“.

NRW-Wirtschafts- und Energieminister Professor Dr. Andreas Pinkwart verlieh dem Konsortium der Kompetenzregion in Düsseldorf den Titel „Modellregion Wasserstoff-Mobilität Nordrhein-Westfalen“. Für den Rhein-Kreis Neuss nahm Marcus Temburg, Stabsstellenleiter Strukturwandel, den Preis entgegen. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Düsseldorf, den Wuppertaler Stadtwerken und dem unter anderem in Dormagen tätigen Konzern Air Liquide haben die Städte Düsseldorf, Duisburg, Wuppertal und der Rhein-Kreis Neuss das nun ausgezeichnete Konzept entwickelt, um Wasserstoff-Mobilität auf Straße, Schiene und Wasserwege zu bringen. Dem vor Ort produzierten Wasserstoff und dessen Einsatz in gewerblichen und kommunalen Fahrzeugen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Dieses Konzept hat die Jury überzeugt und die Kompetenzregion als Gewinnerin ausgewählt. „Alle Akteure der Kompetenzregion freuen sich, dass sie einen Beitrag dazu leisten können, Klimaschutz, Kooperation und lokale Wertschöpfung zusammen zu bringen“, heißt es. Zu den Mitstreitern zählen auch mehr die als 50 Unternehmen, die als assoziierte Partner ihre Ideen und konkreten Projekte eingebracht haben. Die Akteure zeigen sich durch die Preisverleihung zusätzlich motiviert, die im Konzept skizzierten Vorhaben bald in die Tat umzusetzen – ganz nach dem Motto „Hier.Heute.H2“. Weitere Informationen stehen auf der Internet-Seite www.kompetenzregion-wasserstoff-drw.de.