Vom 28. bis zum 30. Oktober 2021 haben 195 Jugendliche die Plätze der Abgeordneten im Landtag Nordrhein-Westfalen eingenommen. Die Jugendlichen aus ganz Nordrhein-Westfalen lernten während der drei Tage im Landtag die parlamentarischen Abläufe kennen: Sie wählten Fraktionsvorstände, Schriftführerinnen und Schriftführer, Ausschussvorsitzende und Themensprecherinnen und -sprecher. In Anhörungen informierten Sachverständige über Hintergründe zu den Themen des Jugend-Landtags.

Alica Hammelstein, die in den Drei Tagen den Platz von Heike Troles MdL einnahm, zieht ein äußerst positives Fazit: „Den Landtag Nordrhein-Westfalen als Abgeordnete kennenzulernen war ein tolles Gefühl. Mit anderen Jugendlichen auf Augenhöhe über politische Themen zu diskutieren, die uns unmittelbar betreffen, hat mein Interesse an Politik nochmal gefestigt.“ Die 18-Jährige betont aber auch: „Der Alltag einer Landtagsabgeordneten kann mitunter sehr anstrengend sein, denn Fraktions-, Ausschuss- und Plenarsitzungen sind ziemlich diskussionsreich.“ In der Plenardebatte fassten die 16- bis 20-Jährigen zum Abschluss mehrheitlich zwei Beschlüsse. Angenommen wurden die Anträge „Digitalisierung von Schulen und Hochschulen“ und „Gegen Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei“. „Die gefassten Beschlüsse werden jetzt dem Hauptausschuss des Landtags zugleitet und den Abgeordneten als Parlamentspapier bekannt gemacht.

„Alica Hammelstein hat mich hervorragend im Landtag vertreten und ihre Sache richtig gut gemacht. Es freut mich zu sehen, wie junge Leute leidenschaftlich debattieren und am Ende zu Kompromissen finden. Das sind gute Nachrichten für unsere Demokratie“, so die Landtagsabgeordnete Heike Troles.