Die Aussetzung des Sportbetriebs im Frühjahr hat kreative Lösungen hervorgebracht. Die Sportvereine haben die Einschränkungen im buchstäblichen Sinne sportlich genommen. Fortan wurde auf der Basis von Angeboten im Internet im Wohnzimmer oder auf der Terrasse vor dem Bildschirm Sport getrieben. Alleine und dennoch in der Gemeinschaft der Sportgruppe. Nun sind die Sportvereine gezwungen, erneut auf derartige Lösungen zurückzugreifen. Wer den einfachen und schnellen Überblick haben will, dem empfehlen die Verbände neuartige Plattformen. Die Betreiber verfolgen das Ziel, Sport- und Bewegungsangebote zentral abzubilden als sogenannte Sportbörsen.

Hierzu bieten die jeweiligen Sportvereinen einen Überblick, zusätzlich die Stadtsportverbände und der Kreissportbund auf ihren Internetseiten. Wer den einfachen und schnellen Überblick haben will, dem empfehlen die Verbände neuartige Plattformen. Die Betreiber verfolgen das Ziel, Sport- und Bewegungsangebote zentral abzubilden als sogenannte Sportbörsen. Wo kann ich am Montagabend Yoga praktizieren? Welcher Frühsport wird am Freitagmorgen angeboten? „Für derartige Angebote musste man sich bislang durch die jeweiligen Vereinsangebote klicken. Mit derartigen Plattformen erhalten Sportinteressierte die ganze Vielfalt der Angebote mit wenigen Klicks“, erklärt Dominik Steiner, Geschäftsführer beim Sportbund und ergänzt: „Homeoffice und der psychische Druck erfordert bei vielen Menschen mehr Bewegung, die durch Angebote von Sportvereinen unterstützt werden.“

Des Weiteren haben Sportvereine die Möglichkeit, flexibel und zügig mit den Teilnehmenden über die Software zu kommunizieren. Die Nutzung der Plattform ist bis Jahresende im Rahmen einer Testphase kostenlos. „Die derzeitige Situation ist für die Sportvereine äußerst schwierig. Wir erhoffen uns durch die zentrale Darstellung möglichst vieler Angebote, dass zumindest ein bisschen Vereinsleben digital abgehalten und zugleich potentielle neue Vereinsmitglieder gewonnen werden können“, gibt sich Steiner zuversichtlich.