Die Hochwasserlage an der Erft im Rhein-Kreis Neuss entspannt sich. Zu dieser Einschätzung kommt der Krisenstab des Kreises nach einem aktuellen Austausch mit dem Erftverband sowie den Städten Grevenbroich und Neuss. Aktuell ist nicht mehr damit zu rechnen, dass die Pegelstände im Kreisgebiet noch wesentlich steigen werden.

„Die Erft wird aber noch einige Tage mehr Wasser führen als im Normalfall. Wir werden die Entwicklung weiter engmaschig beobachten“, so Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Dirk Brügge, der darauf hinweist, dass in direkter Wassernähe aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit trotzdem weiter Vorsicht geboten ist. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke spricht den Einsatzkräften der Feuerwehren und Hilfsorganisationen sowie in den Verwaltungen seinen Dank aus. „Mit großem Einsatz haben sich alle in den letzten Tagen auf mögliche Überflutungen eingestellt. Glücklicherweise ist dies aber in unserem Kreis ausgeblieben“, so der Landrat. Er sprach aber auch sein Beileid über die durch das Unwetter verstorbenen Menschen in Nordrhein-Westfalen aus. Sein Bedauern gilt jenen, die Schäden an ihren Häusern und Grundstücken im Rhein-Kreis Neuss und darüber hinaus zu beklagen haben. „Ihnen gilt mein Mitgefühl“, so der Landrat.