Neun Hebammen haben sich jetzt in der DRK-Dienstelle in Neuss-Reuschenberg zum Thema Corona und Schutzmaßnahmen in der beruflichen Praxis fortgebildet. Wegen des großen Interesses an seiner ersten Fortbildungsveranstaltung mit diesem Schwerpunkt hatte das Kreisgesundheitsamt nun ein Folgeseminar angeboten.

Für die erforderliche Schutzkleidung zu den Übungen hat der Rhein-Kreis Neuss gesorgt, der auch Schutzmaterialien für die tägliche Arbeit der Hebammen bereitstellt. „Wir wollen die Hebammen bei uns verantwortungsvoll und fachlich kompetent begleiten. Denn sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die medizinische Versorgung Schwangerer, junger Mütter und Neugeborener”, begrüßte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die Teilnehmerinnen der Fortbildung des Kreises.

Für Heilberufe wie Physiotherapeuten und Hebammen, die nah am Menschen sind, sei die Corona-Pandemie besonders belastend, so der Landrat. Der Rhein-Kreis habe daher für dieses Berufsfeld schon früh Schutzkleidung aus dem eigenen Kontingent zur Verfügung gestellt. Besonderen Dank dafür sprach Annette Reimers, Vorsitzende der Hebammen im Rhein-Kreis Neuss, aus: „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Hebammen so tatkräftig und unbürokratisch mit Schutzmaterial versorgt werden wie vom Rhein-Kreis Neuss – und das dauerhaft.“ Beim weiteren Gedankenaustausch über die Situation von Hebammen und ihrer Klienten kamen Petrauschke und Reimers am Rande der Fortbildung überein, die freiwillige Hebammen-Übersicht für das Kreisgebiet, die das Kreisgesundheitsamt im Internet bietet, erneut zu aktualisieren. Außerdem wollen Petrauschke und Reimers sich für eine Verbesserung des Konzepts zum Hebammen-Notdienst einsetzen.

Die Hebammen-Übersicht des Kreisgesundheitsamtes finden werdende Eltern unter dem Link www.rhein-kreis-neuss.de/hebammen.