Vergangenen Donnerstag weihte der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler den neu gestalteten Kreisverkehr in Jackerath ein. Neben dem Bürgermeister der Landgemeinde Titz, Jürgen Frantzen und Geschäftsführer Volker Mielchen nahmen Vertreter*innen von RWE Power und weitere Gäste aus der Ortschaft Jackerath bzw. der Landgemeinde Titz und dem Zweckverband teil. Rings um den Tagebau plant der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler eine die Tagebauanrainerkommunen vernetzende Landschaftsentwicklung: Das 70 Kilometer lange „Grüne Band“ mit einem Fuß- und Radweg als ein Hauptbestandteil. Ein Abschnitt führt am umgestalteten Kreisverkehr an der Anschlussstelle des Autobahndreiecks Jackerath vorbei. Der Kreisverkehr wurde im Zuge der tagebaubedingten Verlegung der L19 errichtet und in Kooperation mit RWE Power und der Landgemeinde Titz neugestaltet. Nun bildet er einen weiteren Baustein des Grünen Bandes. Die Gestaltung nimmt die Themen Bergbau und Renaturierung in Form von eingefassten Braunkohlenbeeten sowie insektenfreundlichen Blühwiesen auf. “Schon heute wollen wir mit der Gestaltung des Kreisverkehrs die Umgebung des Tagebaus attraktiver machen. Später wird hier einmal das südliche Eingangstor zum See sein.” erläutert Jürgen Frantzen, Bürgermeister der Landgemeinde Titz. Das “Grüne Band” bereitet mit einer grünen Infrastruktur diese zukünftigen Entwicklungen vor. “Wir haben zurzeit Fördermittel beantragt, mit denen wir die Planung des Grünen Bandes in den nächsten Jahren Richtung Holzweiler weiterführen werden”, ergänzt Geschäftsführer Volker Mielchen.