Zur Trinkwasserversorgung bei Schützenfesten und anderen Veranstaltungen auf den Schützen- und Kirmesplätzen unterhalten die Stadtbetriebe im Auftrag der Stadt Grevenbroich ein eigenes Trinkwasserverteilnetz, welches nun modernisiert und erweitert wird. Das Trinkwassernetz setzt sich aus dem Übergabepunkt der Netzbetreiber Kreiswerke Grevenbroich bzw. NEW, dem Wasserzähler, den nachfolgenden Trinkwasserleitungen und Hydranten zusammen. Zu den Veranstaltungen erfolgt die Trinkwasserbereitstellung über Standrohre, die an die Hydranten angeschlossen werden. Damit zu den Veranstaltungsterminen auf den Plätzen eine einwandfreie Trinkwasserqualität sichergestellt ist, werden die Standrohre vor den Veranstaltungen durch die GWD (Gesellschaft für Wirtschaftsdienste Grevenbroich) montiert und ausgiebig gespült. Ein akkreditiertes Labor analysiert anschließend an den Entnahmepunkten entnommenes Trinkwasser. Die Koordination der Standrohraufstellung, Probeentnahmen und eventuell notwendiger Maßnahmen erfolgt durch die Stadtbetriebe Grevenbroich (SBG). Die Wasserzähler an den Übergabepunkten sind oft in alten Schächten installiert. Bei möglich auftretenden Problemen, Zählerablesungen und –austausch, müssen diese in die Jahre gekommenen Schächte bestiegen werden. Um auch zukünftig die Arbeitssicherheit gewährleisten zu können, modernisieren und erweitern die SGB das Trinkwassernetz auf 14 Schützenplätzen (Elsen, Frimmersdorf, Gindorf, Gustorf, Hemmerden, Kapellen, Laach/Elfgen, Langwaden, Neuenhausen, Neurath, Noithausen, Orken, Stadtmitte und Südstadt) bis Mitte nächsten Jahres. Insgesamt werden 17 Wasserzählerschächte erneut. Alte Schächte werden demontiert und durch sogenannte „Flexoripp-Wasserzählerschächte“ ersetzt. Das Ablesen der Wasserzähler, ein Austausch oder sonstige Reparaturmaßnahmen sind somit problemlos möglich, da in diese Schächte niemand mehr hineinsteigen muss. Der Wasserzähler kann mit einem Griffstab nach oben gezogen werden.

Weitere Umbaumaßnahmen finden im Bereich der unterirdischen Trinkwasserleitungen und Hydranten statt, da sich mit der Zeit die Anordnung der Kirmeszelte und Schausteller auf den Schützen- und Kirmesplätzen verändert hat. Zur Überbrückung längerer Strecken werden neue unterirdische Leitungen verlegt und neue Hydranten gesetzt. Dadurch wird eine sicherere und flexiblere Trinkwasserversorgung bei Veranstaltungen gewährleistet.