Rat und Verwaltung haben als eine wichtige Aufgabe für die nächsten Monate die Erarbeitung eines neuen Verkehrsentwicklungsplanes formuliert. Zudem wurde beschlossen, dem Verkehrsentwicklungsplan ein Mobilitätskonzept vorzuschalten. Hierzu fällt am 15.9.2021 mit einem Vortrag im Bernardussaal unter Einhaltung der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung der Startschuss.

Ziel des Mobilitätskonzepts ist die Beschreibung der Rahmenbedingungen, wie in Grevenbroich Mobilität zukünftig gedacht werden soll, welche Anforderungen an Mobilitätsangebote gestellt werden und welche Begleitumstände zukünftig eine Rolle spielen könnten. Zur Erarbeitung des Mobilitätskonzepts hat die Stadt Grevenbroich die Büros „P3 Agentur für Kommunikation und Mobilität“ und „IGS Ingenieursgesellschaft Stolz mbH Verkehrsplanung und Beratung“ beauftragt. Auftakt der Konzeptentwicklung wird am 15. September eine Vortragsveranstaltung sein, bei der inhaltliche Denkanstöße gegeben und erste Diskussionen beginnen werden. Am Samstag, den 18. September, findet als Fortsetzung im Bernardussaal ein Workshop statt, in dem konkrete Lösungsansätze entwickelt werden sollen. Gemeinsam werden die Teilnehmer*innen mit den unterschiedlichen Blickwinkeln der einzelnen Gruppierungen und Institutionen die Bedarfe formulieren und Wege aufzeigen, wie sich Mobilität in der Stadt entwickeln kann.

Bürgermeister Klaus Krützen begrüßt das zweistufige Verfahren aus Vortrag und Workshop in Präsenz. „Das Mobilitätskonzept wird das Zeug dazu haben, einen Paradigmenwechsel in der Grevenbroicher Verkehrspolitik einzuleiten. Alle Entscheidungen in den nächsten Jahren in Sachen Verkehr und der Verkehrsarten Fuß-, Rad-, Auto- und Öffentlicher Personennahverkehr werden vom Mobilitätskonzept abhängig sein. Schwerpunkt des Konzepts muss der Klimaschutz werden“, erklärt Krützen.