Freundschaft zwischen Kuba und der Gemeinde Rommerskirchen wird intensiviert

Freundschaft zwischen Kuba und der Gemeinde Rommerskirchen wird intensiviert

In dieser Woche hat Bürgermeister Dr. Martin Mertens die stellvertretende Vorsitzende des kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft, Frau Noemi Rabaza, im Rathaus empfangen. Sie folgte der Einladung des Vereins Soli Cuba nach Rommerskirchen. Die beiden unterhielten sich über die massiven Tornadoschäden, die vor einigen Tagen in der Hauptstadt Havanna entstanden sind sowie mögliche Hilfeleistungen. „Wie wir aus den Nachrichten erfahren mussten, ist die kubanische Hauptstadt Havanna von einem schweren Tornado heimgesucht worden. Viele Menschen haben ihre Existenz verloren. Die Regierung in Kuba hat bereits ein Spendenkonto eröffnet. Für weitere Spenden-Informationen steht der Verein Soli Cuba gerne zur Verfügung“, so Mertens.

Im Gespräch verdeutlichten die kubanische Diplomatin und der Bürgermeister, dass sie an einem weiteren Ausbau der Austausches und der Freundschaft interessiert seien und nun insbesondere projektbezogen zusammenarbeiten wollen. Insbesondere im Bereich von Wasserfiltersystemen in ländlichen Gegenden erhoffe sich Kuba einen fruchtbaren Austausch. Der Verein Soli Cuba hat in der Vergangenheit bereits erfolgreich Spenden für die Errichtung einer Wasseraufbereitungsanlage für ein Kinderkrankenhaus in Kuba gesammelt. Auch kritische Themen über die politische Situation in Kuba kamen bei dem Austausch nicht zu kurz. Im Jahr 2021 soll – geplant durch den Verein Soli Cuba, die Gemeinde Rommerskirchen und das kubanische Institut für Völkerfreundschaft – eine Reise nach Kuba für die Bürgerinnen und Bürger angeboten werden. Hierzu wird es in Kürze weitere Informationen geben. „Es freut mich sehr, dass die Verbindungen nach Kuba von Treffen zu Treffen intensiver werden. Mit der Reise nach Kuba möchten wir auch interessierte Rommerskirchenerinnen und Rommerskirchener das Land Kuba näher bringen und den persönlichen Kontakt zwischen Menschen aus Rommerskirchen und Kuba ermöglichen“, so der Bürgermeister abschließend.

Bild: Noemi Rabaza, stellvertretende Vorsitzende des kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft, mit Rommerskirchens Bürgermeister Dr. Martin Mertens.