Die Folgen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind verheerend. Das Hochwasser hat Tausende Häuser, Wohnungen, Geschäfte zerstört, aber auch große Teile der Infrastruktur. Dirk Brügge, Kreisdirektor und Krisenstabsleiter im Rhein-Kreis Neuss, macht auf ein Hilfsportal aufmerksam, dass der Deutsche Städte- und Gemeindebund und das Deutsche Rote Kreuz auf Initiative des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz und des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen gemeinsam eingerichtet haben.

Unter der Adresse www.drk.de/dstgb können Kommunen in ganz Deutschland, aber auch Privatpersonen, für die Menschen in den Katastrophengebieten spenden und die Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort unterstützen. „Zur Stunde geht es um passgenaue Soforthilfe für die Menschen. In einem zweiten Schritt müssen betroffene Städte und Gemeinden die Infrastruktur wieder aufbauen. Da ist jede Hilfe willkommen und die Betroffenen verdienen unsere volle Solidarität“, so Brügge.

Um Hilfsangebote und konkrete Bedarfe vor Ort passgenau zusammenzubringen, haben der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen außerdem eine digitale Plattform eingerichtet. Das Angebot für den interkommunalen Abgleich steht Städten und Gemeinden bundesweit über das Netzwerk Kommunen zur Verfügung.