Seit vielen Jahren lädt die Gemeinde Rommerskirchen im November die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Ehrenabend ein. Neben den zahlreichen Feuerwehrleuten aus Rommerskirchen konnte Bürgermeister Dr. Martin Mertens auch Kreisbrandmeister Norbert Lange und Hans Peter Hamacher vom Verband der Feuerwehren Rhein-Kreis Neuss begrüßen. Mertens ließ in seiner Ansprache noch einmal das vergangene Jahr aus Feuerwehrperspektive Revue passieren: bis zum 6. November dieses Jahres hat die Feuerwehr Rommerskirchen insgesamt 153 Einsätze (Vorjahreszeitraum 163) zu bewältigen, die sich in 23 Brandeinsätze (Vorjahr 43) und 108 technische Hilfeleistungen (Vorjahr 120) aufgliedern. Mertens zu den Mitgliedern der Feuerwehr: “Sie, liebe Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sind da, wenn Not am Mann ist. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil des Lebens unserer Gemeinde. Ohne ihre vielfältigen Leistungen würde bei uns vieles nicht so reibungslos funktionieren. Ohne die Leute von der Freiwilligen Feuerwehr, die Aufgaben für ihr Gemeinwesen übernehmen und sich für das Wohl ihrer Mitmenschen engagieren, stünde unsere Gemeinde nicht so gut da. Sie beweisen mit ihrer Einsatzbereitschaft sowohl Mitmenschlichkeit als auch Bürgersinn. Den Bürgersinn, auf den jedes Gemeinwesen angewiesen ist.”

Traditionell wurden beim Feuerwehrehrenabend auch Ehrungen und Beförderungen vorgenommen. Werner Bauer, Michael Wunderlich und Frank Engels gehören der Feuerwehr mittlerweile seit 35 Jahren an. Heinrich Haesters kann auch 40 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zurückschauen. Übertroffen werden sie von Heinz Koenen und Michael Schäben, die bereits seit einem halben Jahrhundert der Feuerwehr angehören. Ausgesprochen wurden auch eine Vielzahl von Beförderungen. So kann sich die Rommerskirchener Feuerwehr über neue (Ober-) Feuerwehrmänner und -frauen ebenso freuen, wie über zahlreiche Unter-, Ober- und Hauptbrandmeister. Daniel Krey wurde zum Brandoberinspektor und Norbert Koch zum Gemeindebrandinspektor befördert.

Aktuell gehören der Rommerskirchener Feuerwehr 142 Mitglieder, davon 11 Frauen an. Damit ist die im Brandschutzbedarfsplan genannte notwendige Gesamtstärke von 144 Mitgliedern fast erreicht. Die Jugendfeuerwehr verfügt aktuell über 63 Mitglieder. Wie groß die Nachwuchsförderung geschrieben wird, zeigt die Tatsache, dass nicht weniger als 29 Mitglieder mit der Jugendflamme 1 ausgezeichnet werden konnten. Mertens erinnerte zudem an die zahlreichen Anschaffungen für die Feuerwehr, die sich auf eine hohe sechsstellige Summe addieren – von einem neuen Tanklöschfahrzeug angefangen über Atemschutzgeräten und so weiter. Mertens abschließend: “Wie alle sehen können, haben wir viel geschafft und arbeiten stets daran, besser zu werden. Dafür danke ich allen. Ich spreche daher Ihnen – auch persönlich – ein Wort der Anerkennung aus für die vielen Stunden des Einsatzes, die sie auch im vergangenen Jahr zum Besten des Gemeinwohls wieder erbracht haben.”