Im Rhein-Kreis Neuss werden Feuerwehren und Hilfsorganisationen ab sofort digital alarmiert. „Die Inbetriebnahme des neuen Systems ist ein entscheidender Schritt für die Gefahrenabwehr bei uns und erhöht die Sicherheit der Bevölkerung weiter“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Die nun freigeschaltete Technik löse ein 20 Jahre altes Verfahren ab und ermögliche eine schnellere und sicherere Alarmierung der Einsatzkräfte.

An der Einführung des neuen Systems waren alle Hilfsorganisationen, die Feuerwehren und die Kreisverwaltung maßgeblich beteiligt. „Es ist toll zu sehen, was man alles in kurzer Zeit erreichen kann, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht“, freut sich Petrauschke über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Durch die Umstellung sind auch eine abhörsichere Alarmierung bis zum Endgerät sowie eine bessere Erreichbarkeit und die Nutzung eines autarken Systems gewährleistet. Die alte Technik war nicht mehr auf dem neuesten Stand, und die schnelle und reibungslose Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Kreis hätte mit der Zeit darunter leiden können. Zu einer Verzögerung bei der Inbetriebnahme des neuen Systems kam es, weil zusätzliche Masten gebaut werden mussten, die das Signal in die Fläche schicken.