Zum zweiten Mal legt der Rhein-Kreis Neuss ein gemeinsames Fortbildungsprogramm zur Digitalisierung mit den kreisangehörigen Kommunen auf. „Durch die Corona-Krise wurde uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und der einhergehende Kompetenzaufbau beim Personal von zentraler Bedeutung für die Weiterentwicklung von öffentlichen Verwaltungen ist“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Harald Vieten, IT-Dezernent des Kreises, auf dessen Initiative 2019 das lokale Bündnis zur Digitalisierung zwischen Kreis und Kommunen vereinbart wurde, sieht weitere Vorteile der Zusammenarbeit: „Wir stehen nicht nur alle vor den gleichen Herausforderungen, unser Personal fit für den digitalen Wandel zu machen, sondern die Inhouse-Seminare sind auch deutlich wirtschaftlicher.“ Ein weiterer Pluspunkt sei der nicht zu unterschätzende Erfahrungsaustausch unter den verschiedenen Behördenmitarbeitern und ein besseres Voneinander-Lernen.

Das Fortbildungsprogramm umfasst mehr als 30 Seminar-Themen und Zertifikatslehrgänge vom agilen Projektmanagement über Führen auf Distanz bis hin zum Arbeiten im virtuellen Raum. Als bewährter Partner sitzt das Technologiezentrum Glehn mit im Boot, das mit externen und internen Dozenten die gemeinsamen Lehrgänge unter Corona-Auflagen beziehungsweise als Web-Seminar durchführt.