Auf reges Interesse gestoßen ist der Online-Austausch über betriebliche Berufsfelderkundungen in Pandemie-Zeiten, den die Kommunale Koordinierung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) im Rhein-Kreis Neuss angeboten hat. Lehrkräfte von 20 weiterführenden Schulen hatten sich dazu angemeldet und zeigten großes Interesse am Thema. In Anbetracht der andauernden Planungsunsicherheit aufgrund der Corona-Krise gab es zahlreiche Fragen nach den aktuellen Umsetzungsmöglichkeiten.

Die Kommunale KAoA-Koordinierung präsentierte Ideen zur Organisation, stellte einen beispielhaften Ablaufplan für die hybride Umsetzung von Berufsfelderkunden vor und zeigte, wie digitale Alternativen der Schulen aussehen könnten. Darunter sind Angebote wie der „Tag der Logistik“ am 15. April und der „Girls‘- und Boys‘ Day“ am 22. April, die in diesem Jahr digital durchgeführt werden. Darüber hinaus lieferte die Kommunale Koordinierung den Rahmen für einen Austausch untereinander, bei dem die Lehrkräfte selbst kreativ werden und eigene Ideen entwickeln konnten.

Die Berufsfelderkundungen gehören zu den Standardelementen der Landesinitiative „KAoA – Übergang Schule-Beruf in NRW“, an denen alle Jugendlichen in den weiterführenden Schulen verpflichtend teilnehmen. Nach einer Potenzialanalyse haben sie ab der achten Klasse die Chance, bei einem eintägigen Schnupper-Praktikum praktische Einblicke in Berufsfelder und Betriebe zu gewinnen. Durch die Informationen können die Schülerinnen und Schüler anschließend eine bessere Entscheidung für ihre Betriebspraktika treffen.

Weitere Auskünfte, auch für interessierte Unternehmen und wie sie Berufsfelderkundungen in ihrem Betrieb anbieten können, hält Claudia Trampen von der Kommunalen KAoA-Koordinierung Rhein-Kreis Neuss bereit. Ihre E-Mail-Adresse lautet claudia.trampen@rhein-kreis-neuss.de.