Neuen Rückenwind bekommen lokale Projekte, die sich mit der Vorbeugung gegen Extremismus, der Förderung von Demokratie, der Ausrichtung interkultureller Begegnungen sowie dem Engagement gegen Menschenfeindlichkeit befassen. Möglich gemacht wird es durch das Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, an dem der Rhein-Kreis Neuss seit 2015 beteiligt ist. So übergab Dirk Brügge, Kreisdirektor und Vorsitzender des Begleitausschusses, jetzt einen Zuschussbescheid über 6000 Euro an den katholischen Caritasverband.

„Die immer noch schwierige Lage durch die Corona-Pandemie stellt die Projektträger vor zahlreiche Herausforderungen, wenn sie ihre Vorhaben umzusetzen wollen. Daher freut es mich sehr, dass zum zweiten Mal in diesem Jahr innovative Anträge vom Begleitausschuss genehmigt worden sind“, so Brügge bei der Übergabe an Marc Inderfurth und Natasa Sirigu von der Caritas. Bei dem Termin mit dabei waren auch Ulrike Weyerstraß und Yvonne Crynen vom Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Kreises Neuss.

Gefördert wird das Projekt „#demokratierelevant“. Der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas-Sozialdienste GmbH arbeitet in diesem Rahmen mit der Partnerschaft für Demokratie im Rhein-Kreis Neuss zusammen. Geplant ist eine Plakataktion, die die Stärken der Demokratie sichtbar machen soll. Bei der Kampagne sollen engagierte Menschen aus dem Rhein-Kreis Neuss mit ihrem Porträt und einem Statement abgelichtet werden. Die Plakate werden dann im öffentlichen Raum aufgehängt sowie unter dem Hashtag „demokratierelevant“ in den sozialen Medien gezeigt.

Interessierte, die ebenfalls ein Projekt initiieren wollen, können die entsprechenden Formulare und Informationen im Internet unter der Adresse www.rhein-kreis-neuss.de/demokratieleben einsehen und herunterladen. Nähere Informationen bei Yvonne Crynen vom Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Kreises Neuss. Ihre Telefonnummer lautet 0 21 81/601 50 65, ihre E-Mail-Adresse yvonne.crynen@rhein-kreis-neuss.de.