Seit Mitte Juli können Vereine und Verbände Anträge auf Unterstützung im Rahmen des Sonderprogramms „Heimat, Tradition und Brauchtum“ des Landes Nordrhein-Westfalen stellen. Hintergrund ist, dass viele von ihnen durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Diese haben jetzt über das Sonderprogramm des Landes die Möglichkeit, einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15 000 Euro zu erhalten.

„Der Großteil des freiwilligen Engagements findet unmittelbar vor Ort statt: im Stadtteil, in der Nachbarschaft, im Dorf. Im Rhein-Kreis Neuss hat sich gerade in der Corona-Krise die Stärke des Ehrenamts mit großer Solidarität und Hilfsbereitschaft gezeigt“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Wenn aber aus Infektionsschutzgründen Veranstaltungen und Feste, die vielerorts auch das Fundament unserer Tradition und Gemeinschaft sind, nicht stattfinden können“, so Petrauschke weiter, „ist das nicht nur sehr schade, sondern bringt zudem Vereine und ehrenamtliche Organisationen zunehmend unter finanziellen Druck.“

Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die im Sinne ihrer satzungsgemäßen Aktivitäten den Bereichen Heimat, Tradition und Brauchtum zuzuordnen sind, können daher zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses beim Land Nordrhein-Westfalen einen Zuschuss beantragen. Die Unterstützung richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf.

Anträge werden online bei der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt werden. Weitere Informationen unter www.mhkbg.nrw.