Mit dem gemeinsamen Rettungsdienstkompendium, an dem mittlerweile 23 weitere Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen beteiligt sind, werden im Rhein-Kreis Neuss seit gut zwei Jahrzehnten die notfallmedizinischen Standards der Patientenversorgung definiert. Jetzt ist in Zusammenarbeit mit dem Kreis Mettmann zur Unterstützung des Rettungsfachpersonals ein „Begleitheft Medikamente“ erarbeitet worden.

In dem Heft im Kitteltaschenformat finden sich – zusammengefasst und auf gut 50 Seiten übersichtlich aufbereitet – die relevanten Informationen über Dosierung, Indikation und Kontraindikation aller Medikamente, die von den Notfallsanitätern zur Abwendung akuter Lebensgefahr vor dem Eintreffen des Notarztes gegeben werden können.

„Die beste Hilfe für jeden Patienten zu jeder Zeit. Das ist das Ziel aller Rettungsdiensteinsätze, und ich freue mich, dass wir hier einen weiteren Beitrag zur Erhöhung der Patientensicherheit leisten können“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Wie der Leiter des Ärztlichen Rettungsdienstes im Rhein-Kreis Neuss, Marc Zellerhoff, berichtet, ist das Interesse an dem „Begleitheft Medikamente“ groß: „Es häufen sich sogar schon Nachfragen aus dem gesamten Bundesgebiet.“