Der Rhein-Kreis Neuss drückt bei der Digitalisierung seiner Schulen weiter aufs Tempo. Jetzt hat er sein Berufsbildungszentrum (BBZ) Grevenbroich mit digitalen Endgeräten für Schüler und Lehrer ausgestattet. Im Rahmen der Förderprogramme „DigitalPakt“ und „Gute Schule 2020“ bekamen 115 Pädagogen sogenannte Convertible Notebooks.

Mit den hybriden Geräten wird den Lehrerinnen und Lehrern sowohl die Gestaltung des Unterrichts als auch die Erledigung von Verwaltungsaufgaben in der Schule, aber auch als Heimarbeit ermöglicht. Für bedürftige Schülerinnen und Schüler hat der Kreis außerdem 180 Notebooks gekauft und zur Ausgabe vorbereitet.

„Wir wollen das digitale Lehren und Lernen in unseren Schulen, aber notfalls auch daheim, bestmöglich umsetzen. Das ist gut angelegtes Geld in die Zukunft unserer Jugendlichen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke bei einem Besuch des BBZ, bei dem er von IT-Dezernent Harald Vieten und Schuldezernent Tillmann Lonnes begleitet wurde. Die Lehrkräfte Volker Bange, Andre Jürgens und Simone Außel bekamen die ersten Geräte überreicht.

Die Endgeräte werden durch die IT-Abteilung des Rhein-Kreises Neuss administriert. So garantiert der Schulträger eine langfristige Funktion der Neuanschaffungen und reduziert den Aufwand für die Nutzer auf ein Minimum. Für auftretende Probleme sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schul-IT des Amtes ZS4 über eine Telefon-Hotline erreichbar. Sie können in den meisten Fällen aus der Ferne Hilfe leisten. Für die Digitalisierungsmaßnahme wurden rund 260 000 Euro zusätzlich zu den laufenden beziehungsweise abgeschlossenen Maßnahmen aus den Förderprogrammen „DigitalPakt“ und „Gute Schule 2020“ investiert.

Zuvor hatte der Kreis bereits sein Berufskolleg für Technik und Informatik (BTI) am Neusser Hammfelddamm mit einer vollständig neuen IT-Infrastruktur und digitalen Endgeräten ausgestattet. Außerdem wurde das IT-Projekt in der Förderschule am Nordpark in Neuss fertiggestellt.