Autobahnanschluss Delrath

Autobahnanschluss Delrath

Der Rhein-Kreis Neuss hat die Planfeststellungsunterlagen für sein wichtigstes Straßenbauprojekt in jüngerer Zeit termingerecht zum 30. November auf den Weg gebracht. Kistenweise Akten gingen auf die Reise zur Bezirksregierung Düsseldorf. Damit rückt das Ziel, an der Autobahn 57 bei Dormagen-Delrath einen neuen Anschluss mit Verbindungsstraße zwischen Neuss-Allerheiligen und dem Dormagener Süden bauen zu können, ein deutliches Stück näher.

„Die neue Autobahnanschlussstelle wird einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im stark gewerblich-industriell geprägten Neusser Süden und Dormagener Norden leisten und zur Stärkung des hiesigen Wirtschaftsstandorts beitragen“, ist Landrat Hans-Jürgen Petrauschke überzeugt. „Nicht zuletzt der ortsansässigen Bevölkerung werden aufgrund der erwarteten Reduzierung der Durchgangsverkehre die entlastenden Effekte zugutekommen“, ergänzt Karsten Mankowsky, der zuständige Dezernent. Vorausgegangen waren mehrere Jahre andauernde, intensive Abstimmungen zwischen den Behörden, die Erarbeitung einer Vielzahl von gutachterlichen Untersuchungen sowie artenschutzrechtliche, verkehrsplanerische und immissionsschutzrechtliche Expertisen. Das Straßenbauprojekt war unlängst auch der breiten Öffentlichkeit im Rahmen einer Dialog- und Informationsveranstaltung, zu der der Rhein-Kreis Neuss alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Kreishaus Grevenbroich eingeladen hatte, ausführlich vorgestellt worden. Damit setzten die Experten um Tiefbauamtsleiter Arnd Ludwig auf größtmögliche Transparenz und die aktive Einbindung aller betroffenen Akteure. Der Neubau der Anschlussstelle Delrath, der ein Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro umfasst, berücksichtigt auch den ebenfalls in der Genehmigungsphase befindlichen sechsstreifigen Ausbau der Autobahn 57 von Neuss-Süd bis Dormagen.