Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 93 Personen (Vortag: 99) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 3 (Vortag: 4) in einem Krankenhaus. Unverändert 355 Menschen sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Kreisweit 17 855 Personen (Vortag: 17 846) sind wieder von der Infektion genesen. Insgesamt 135 657 Personen (Vortag: 135 057) haben im Impfzentrum und durch den mobilen Impfdienst des Rhein-Kreises Neuss bislang eine Impfung und 121 831 (Vortag: 120 016) bereits die Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 9,7 (Vortag: 10,4). Damit gilt für den Kreis weiter die Inzidenzstufe 0 der Coronaschutzverordnung des Landes. Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist bei 43 Fällen (Vortag: 48) die Alpha-Variante – „britische“ –, bei einem Fall (Vortag: 1) die Beta-Variante – „südafrikanische“ – und bei 34 Fällen (Vortag: 33) die Delta-Variante – „indische“ – nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 18 303 (Vortag: 18 300) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 93 Infizierten gehören 23 (Vortag: 22) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 235 Personen (Vortag: 232) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss: 42 (Vortag: 48)

Grevenbroich: 14 (Vortag: 13)

Dormagen: 10 (Vortag: 12)

Meerbusch: 11 (Vortag: 9)

Kaarst: 11 (Vortag: 11)

Korschenbroich: 3 (Vortag: 3)

Jüchen: 1 (Vortag: 1)

Rommerskirchen: 1 (Vortag: 2)

„Jeder der ein Impfangebot erhält, sollte dies unbedingt annehmen und so sich selbst und andere schützen“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Nur so könne eine vierte Infektionswelle mit schweren Erkrankungen vermieden werden. Die Impfungen seien der Schlüssel zum Erfolg in der Bewältigung der Pandemie und es stehe ausreichend Impfstoff zur Verfügung. „Ich rufe alle noch nicht Geimpften auf: Vereinbaren Sie unbedingt einen Impftermin bei Ihrem Haus- oder Betriebsarzt oder im Impfzentrum.“ Zudem bittet der Landrat, noch nicht geimpfte Verwandte, Freunde und Kollegen von einer Impfung zu überzeugen.

Auch künftig, so Petrauschke, sei es wichtig, verantwortungsvoll mit den derzeit wiedergewonnenen Freiheiten umzugehen. „Nutzen Sie daher regelmäßig das Angebot der kostenfreien Bürgertestungen auch dann, wenn ein negativer Test nicht vorgeschrieben ist oder sie geimpft sind“, weist er darauf hin, dass Schnelltests weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung sind und dabei helfen, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben“, rät Petrauschke weiter zur Vorsicht.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.