Ein 74-jähriger Mann aus Grevenbroich und eine 84-jährige Frau aus Dormagen sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 341. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 753 Personen (Vortag: 821) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 66 (Vortag: 69) in einem Krankenhaus. Kreisweit 16 723 Personen (Vortag: 16 614) sind wieder von der Infektion genesen. Insgesamt 123 121 Personen (Vortag: 122 101) haben im Impfzentrum und durch den mobilen Impfdienst des Rhein-Kreises Neuss bislang eine Impfung und 44 819 (Vortag: 43 437) bereits die Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 48,5 (Vortag: 57,1). Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist bei 441 Fällen (Vortag: 463) die britische Viruslinie B.1.1.7 und bei einem Fall (Vortag: 1) die südafrikanische Viruslinie B 1.351 nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 17 817 (Vortag: 17 774) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 753 Infizierten gehören 163 (Vortag: 186) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 1 165 Personen (Vortag: 1 158) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss: 300 (Vortag: 335)

Grevenbroich: 119 (Vortag: 131)

Dormagen: 124 (Vortag: 134)

Meerbusch: 82 (Vortag: 88)

Kaarst: 50 (Vortag: 50)

Korschenbroich: 29 (Vortag: 35)

Jüchen: 26 (Vortag: 24)

Rommerskirchen: 23 (Vortag: 24)

„Es gibt eine gewisse Entspannung, aber keine Entwarnung“, mahnt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke weiter zur Vorsicht. Nicht unbedingt notwendige Kontakte meiden, Abstand halten, Maske tragen, in geschlossenen Räumen lüften, häufig testen und viele Bürgerinnen und Bürger impfen – dies sei weiterhin das Gebot, um auf einem guten Weg zu bleiben. „Wir haben es selbst in der Hand. Es gilt weiter, mit gesundem Menschenverstand Infektionsgefahren zu meiden, nicht alles Zulässige unbedingt auszureizen und nur unbedingt notwendige persönliche Kontakte zu haben“, ruft Petrauschke auf, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Petrauschke ergänzt dabei, dass auch weiter fortschreitende Impfungen nicht dazu verleiten dürfen, in der Einhaltung der Regeln nachlässig zu werden.


Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.