Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 269 Personen (Vortag: 262) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 6 (Vortag: 4) in einem Krankenhaus. Unverändert 356 Personen sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Kreisweit 18 063 Personen (Vortag: 18 045) sind wieder von der Infektion genesen.

Insgesamt 142 009 Personen (Vortag: 141 693) haben im Impfzentrum und durch den mobilen Impfdienst des Rhein-Kreises Neuss bislang eine Impfung und 126 960 (Vortag: 126 450) bereits die Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 24,8 (Vortag: 25,2). Für den Kreis gilt die Inzidenzstufe 1 der Coronaschutzverordnung des Landes. Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist bei 7 Fällen (Vortag: 4) die Alpha-Variante, bei einem Fall (Vortag: 1) die Beta-Variante und bei 151 Fällen (Vortag: 156) die Delta-Variante nachgewiesen. Hierbei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 18 688 (Vortag: 18 663) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 269 Infizierten gehören 62 (Vortag 62) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 455 Personen (Vortag: 449) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss: 114 (Vortag: 111)

Grevenbroich: 32 (Vortag: 32)

Dormagen: 29 (Vortag: 26)

Meerbusch: 31 (Vortag: 32)

Kaarst: 15 (Vortag: 16)

Korschenbroich: 26 (Vortag: 23)

Jüchen: 20 (Vortag: 20)

Rommerskirchen: 2 (Vortag: 2)

„Jeder sollte sich unbedingt impfen lassen und so sich selbst und andere schützen“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Nur so könne eine vierte Infektionswelle mit schweren Erkrankungen vermieden werden. Die Impfungen seien der Schlüssel zum Erfolg in der Bewältigung der Pandemie und es stehe ausreichend Impfstoff zur Verfügung. „Ich rufe alle noch nicht Geimpften auf: Vereinbaren Sie unbedingt einen Impftermin bei Ihrem Haus- oder Betriebsarzt oder im Impfzentrum.“ Im Impfzentrum ist es auch möglich, sich zu den Öffnungszeiten ohne vorherigen Termin impfen zu lassen. Zudem bittet der Landrat, noch nicht geimpfte Verwandte, Freunde und Kollegen von einer Impfung zu überzeugen.

Es sei wichtig, so Petrauschke, verantwortungsvoll mit den wiedergewonnenen Freiheiten umzugehen. „Nutzen Sie daher regelmäßig das Angebot der kostenfreien Bürgertestungen auch dann, wenn ein negativer Test nicht vorgeschrieben ist oder Sie geimpft sind“, weist er darauf hin, dass Schnelltests weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung sind und dabei helfen, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben“, rät Petrauschke weiter zur Vorsicht.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.