Wirtschaftsförderer aus dem Kreis zu Gast bei den Neurather Gärtnern

Bei diesen Zahlen staunten die kommunalen Wirtschaftsförderer nicht schlecht:
Auf 16 ha (entspricht einer Fläche von etwas mehr als 20 Fußballplätzen) werden in den Gewächshäusern in Neurath jährlich knapp 7.500 Tonnen Tomaten, z.B. der Sorten Juanita oder Sweetelle angebaut.

Der Focus der CO2-neutralen Produktion liegt auf Regionalität, Nachhaltigkeit und einem Qualitätsanspruch von Hochwertigkeit, Geschmack und Frische. „Im Vergleich sind unsere Produkte der ‚Mercedes unter den Tomaten’“, berichtet Ludwig Zeitheim, Betriebsleiter der Neurather Gärtner. Der Betrieb, der einen Zusammenschluss von vier Gärtnern darstellt, ist der erste mit Hybridbelichtung. An einem Nachmittag im November 2015 wurde dies bei einem Test der Tageslichtbeleuchtung sogar weit über die Stadtgrenzen bis nach Köln und im weiteren Umkreis sichtbar. Besorgte Bürger glaubten, dass das sich in unmittelbarer Nähe befindende RWE-Kraftwerk brenne. Die Gewächshäuser nutzen nämlich die Synergie des Standortes und werden mit der Abwärme des gegenüber liegenden Kraftwerkes beheizt.
Zur Zeit suchen die Gärtner kurzfristig Wohnraum – der dauerhaft angemietet werden soll – für ca. 50 zusätzlich benötigte Saisonarbeitskräfte. Im Anschluss an den Arbeitskreis, der regelmäßig etwa alle zwei Monate tagt und sich mit aktuellen Themen der Wirtschaftsförderung im interkommunalen Austausch (beispielsweise Vorbereitung gemeinsamer Messeauftritte, Stand der Breitbandausbaus oder Digitalisierung)  beschäftigt, konnten sich die Wifös aus den Städten und Gemeinden ein eigenes Bild der Produktion machen.

Weitere Infos unter: http://www.neurather-gaertner.de/

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