Weitere 68 Flüchtlinge in Grevenbroich eingetroffen

Dem Rhein-Kreis Neuss sind vom Land auch „zwischen den Jahren“ weitere Flüchtlinge zugewiesen worden. Es handelt sich um insgesamt 68 Männer, Frauen und Kinder, die jetzt in der Dreifachturnhalle des Berufsbildungszentrums in Grevenbroich betreut werden. Mitarbeiter des Rhein-Kreises Neuss kümmern sich um sie. „Die Registrierung und die medizinische Erstuntersuchungen liefen ruhig und kontrolliert ab“, berichtet Kreisdirektor Dirk Brügge.

Als Leiter des von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke eingesetzten Sonderstabs dankte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rhein-Kreises Neuss, die sich bereiterklärt hatten, sich um die Flüchtlinge zu kümmern und etwa bei der Essensausgabe zu helfen. „Das Engagement ist wirklich groß, und der Tagesablauf verläuft daher reibungslos“, so Brügge. Der Rhein-Kreis Neuss hat an seinem Berufsbildungszentrum Platz für bis zu 300 Flüchtlinge geschaffen. Dort kommen Menschen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, dem Iran, Irak oder anderen Ländern an, werden registriert, untersucht und nach meist wenigen Tagen an die Städte und Gemeinden weitergeleitet.

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