Warn-App „NINA“ stößt auf großes 
Interesse im Rhein-Kreis Neuss

Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz „NINA“ genannt, verfügt auch über eine Warnfunktion in Zusammenhang mit möglichen Zwischenfällen in den umstrittenen belgischen Atomkraftwerken nahe der Grenze. Darauf weist der Rhein-Kreis Neuss hin. Er empfiehlt „NINA“, damit die Bevölkerung auf diese Weise zügig informiert werden kann über das, was vor ihrer Haustür passiert.

„Damit können wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Großbrand oder Hochwasser schnell verbreitet werden, und das ist für alle sehr wichtig“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.
Die Resonanz ist groß: Von der Veröffentlichung der App Ende Juni 2016 bis Anfang dieses Jahres sind 33 700 mal Orte aus dem Rhein-Kreis Neuss abonniert worden. Die Anwendungssoftware für Smartphones lässt sich nämlich optional auf den gerade aktuellen Standort des Nutzers ausrichten. Warnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind in die Warn-App integriert. Technischer Ausgangspunkt für „NINA“ ist das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Es wird vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz betrieben.
Inzwischen können alle angeschlossenen Leitstellen das Warnsystem nutzen. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Rhein-Kreises Neuss ist somit in der Lage, Meldungen über lokale Gefahrenlagen herauszugeben und die Bevölkerung an Rhein, Erft und Gillbach schnell zu informieren. Daneben besteht über die Warn-App auch die Möglichkeit, den Menschen konkrete Verhaltenshinweise zu geben.
„NINA“ kann für die Betriebssysteme iOS (ab Version 8.0) und Android (ab Version 4) genutzt werden. Die App ist kostenfrei erhältlich über iTunes und den Google Play Store. Um Updates und neue Versionen von „NINA“ automatisch zu erhalten, empfehlen die Experten des Rhein-Kreises Neuss eine Installation über den App-Store.

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