Über mangelndes Interesse der Vertreterinnen und Vertreter am Wohl und Wehe der Volksbank Erft konnten sich Aufsichtsratsvorsitzender Antonius Coenen sowie die Bankvorstände am 25. Juni 2019 wahrlich nicht beklagen. Der Zuspruch an der diesjährigen Vertreterversammlung war wie gewohnt hoch. Diese fand im klimatisierten Medio. Rhein.Erft in Bergheim statt und stand unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Coenen. „Dass Sie heute an diesem Rekordhitze verdächtigen Tag erschienen sind, erfüllt mich mit Stolz. Die aktive Teilhabe der von den Mitgliedern
gewählten Vertreterinnen und Vertreter ist ja genau das, was eine Genossenschaft so besonders macht“, erklärte Coenen in seiner Begrüßung. Dass die Volksbank Erft trotz des herausfordernden Marktumfelds – Stichworte: anhaltende Niedrigzinsphase, steigende Regulatorik – gut aufgestellt ist, legten die beiden Vorstände Patrick Grosche und Christian Jansen in ihren Berichten zum Jahresabschluss 2018 eindrucksvoll dar. „Engagierte und kompetente Mitarbeiter, die Nähe zu den Mitgliedern und kaufmännische Verantwortung waren Grundlagen unseres Erfolges“, so das Fazit von Vorstandsmitglied Grosche.

Auch für 2018 verzeichnete die Volksbank Erft mit ihren 284 Beschäftigten an allen wichtigen Bilanzpositionen – Einlagen, Kredite, Geschäftsvolumen – ein zufriedenstellendes Wachstum. Dabei setzte sich der Trend weg von längerfristigen, festverzinslichen Anlagen und hin zu liquiden, kurzlaufenden Angeboten wie im Vorjahr fort. Auch das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich weiter erfolgreich. Der Wertpapierbestand der Kunden beträgt 243 Millionen Euro. Die Einlagen im Bausparen stiegen um 7 Prozent auf 66 Millionen Euro. Insgesamt stieg das betreute Kundenvolumen um 5,8 Prozent auf nunmehr 2.808 Millionen Euro. Mit dem Ergebnis zeigte sich der Vorstand zufrieden. Weiter stark engagiert war die Bank auch bei der Vermittlung zinsgünstiger Darlehen der öffentlichen Hand. Jansen: „Alles in allem haben wir zinsgünstige Darlehen mit einem Volumen von rund 17,5 Millionen Euro an Investoren aus dem privaten Wohnungsbau, der Landwirtschaft und der gewerblichen Wirtschaft vermittelt.“ Auch im Bereich von Spenden und Sponsoring war die Volksbank Erft stark engagiert. Im Jahr 2018 kam eine Gesamtspendensumme in Höhe von rund 220.000 Euro zusammen.

Dass auch die Vertreterinnen und Vertreter mit diesen Erfolgszahlen zufrieden waren, machten sie in ihrem Abstimmungsverhalten deutlich. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet. Zudem folgte die Versammlung dem vorgestellten Gewinnverwendungsvorschlag. Die 25.000 Mitglieder werden mit einer Dividende in Höhe von sechs Prozent am erwirtschafteten Bilanzgewinn von 3,8 Millionen Euro beteiligt. Zudem werden die Rücklagen gestärkt. Im Prüfungsbericht gab es keinerlei Anlass zu Beanstandungen. Die Aufsichtsratsmitglieder Michael Hinzen, H. Jürgen Perrar und Matthias Schwecht wurden in ihren Ämtern ebenfalls einstimmig bestätigt.

Bildunterschrift: von links: Antonius Coenen (Aufsichtsratsvorsitzender), Vorstand Volksbank Erft eG Herren Jörg Holz, Martin Ernst, Patrick Grosche, Volker Leisten (Vorstandsvorsitzender), Christian Jansen