Vertriebenenbund Grevenbroich übergibt Vereinsarchiv an Stadt und Kreis

Auf eine lange Geschichte blickt die „Ostdeutsche Heimatstube“ im Alten Schloss in Grevenbroich zurück. Über Jahrzehnte war sie ein lebendiger Ort zur Erinnerungs- und Kulturpflege, den der Stadtverband des Bundes der Vertriebenen in Grevenbroich unterhielt.

Kultureller Treffpunkt  und Ort für Ausstellungen, aber auch Beratungsstelle für Aussiedler und Spätaussiedler war die „Heimatstube“, deren reichhaltiges Vereinsarchiv nun an das Archiv im Rhein-Kreis Neuss und das Stadtarchiv Grevenbroich übergehen.
In Absprache mit dem Neusser Kreisverband des Bundes der Vertriebenen wechseln die zahlreichen Dokumente, die Stadt und Kreis betreffen, zur dauerhaften Sicherung, Aufbewahrung und Erschließung für die Forschung in die öffentlichen Archive. Für die Alltagsgeschichte der Integration von Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten in Stadt und Kreis nach 1945, sind diese Dokumente, hier sind sich Dr. Stephen Schröder (Archiv im Rhein-Kreis Neuss)  und Thomas Wolff (Stadtarchiv Grevenbroich) einig, eine unverzichtbare Quelle.

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