Verdacht auf Bombenblindgänger Elsen/Fürth

Verdacht auf Bombenblindgänger Elsen/Fürth

Wie bereits vergangene Woche berichtet, besteht für die Ortslage Elsen/Fürth der konkrete Verdacht eines Bombenblindgängers. Eine akute Gefährdung besteht zurzeit nicht. Für Montag, 19.03.2018, ist die Untersuchung der betreffenden Stelle vorgesehen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, würde dann die Entschärfung voraussichtlich erst am Dienstag, 20. März 2018 erfolgen.

Betroffen sein können alle Personen, die sich in einem Radius von bis zu 1000m um die Stelle herum befinden. Abschließende Erkenntnisse hierzu werden erst am Dienstag, 20. März über die verschiedenen Medien (Presse, Hörfunk, Soziale Medien, Warnfahrzeuge) verbreitet werden können, da erst mit Offenlegung der Fundstelle der Blindgängertyp ermittelt werden kann. Achten Sie daher frühzeitig auf Lautsprecherdurchsagen und schalten Sie das Radio an. Die Verwaltung bittet schon jetzt alle, die von einer möglichen Evakuierung betroffen sein könnten, vorsorglich ihre Tagesplanung für den 20. März 2018 so zu gestalten, dass ein Aufenthalt in den Gebäuden bis in die Abendstunden nicht notwendig ist. Wer nicht gehfähig ist, kann unter der Rufnummer 01520-1609159 sogenannte Liegentransporte über das Deutsche Rote Kreuz anmelden. Dort kümmert man sich auch um die weitere medizinische Versorgung. Wer gehfähig ist, aber keine Unterbringungsmöglichkeit für den Zeitraum hat, wird in der „Zeltstadt Am Hagelkreuz“, Nordstraße 2 in 41515 Grevenbroich, ebenfalls durch das Deutsche Rote Kreuz betreut. Transporte dorthin werden am Tag selbst auf der städtischen Homepage (www.grevenbroich.de) veröffentlicht. Die Verwaltung bittet aus logistischen Gründen gleichwohl zunächst um entsprechende Eigeninitiative.

Das Ende der Entschärfung wird durch eine Lautsprecherdurchsage bekannt gegeben. Informationen über das Ende der Entschärfung erhalten Sie auch über die lokalen Medien, wie z.B. den Lokalsender NEWS 89.4.