Sportlich unterwegs: „Mit dem Rad zur Arbeit“

Am 2. Mai startete Bürgermeister Klaus Krützen mit zahlreichen Begleitern die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von Neukirchen nach Grevenbroich. Inzwischen haben sich 55 Grevenbroicher an dieser bis August dauernden Aktion beteiligt und das Fahrrad als Fortbewegungsmittel auf dem Weg zur Arbeit benutzt. Damit wird auch hier vor Ort ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz geleistet, denn mit dem Verzicht aufs Auto wird der CO2-Ausstoß vermieden. Es wurde ermittelt, dass eine Person, die ihr Fahrrad an 220 Tagen im Jahr bei einer angenommenen Strecke von 10 km am Tag nutzt, den Ausstoß von rund 3 Tonnen CO2 vermeidet.

Fahrrad fahren: Gut für Sie – und Ihren Betrieb: Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter sogenannten Zivilisationskrankheiten. Das sind etwa Erkrankungen im Herz-Kreislauf-Bereich sowie chronisch-degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates. Für beides ist chronischer Bewegungsmangel mitverantwortlich. Und beidem – sowie einer ganzen Reihe weiterer Krankheiten wie etwa Diabetes im Erwachsenenalter – kann man durch mehr Rad-Aktivität vorbeugen. Im Rahmen von „Mit dem Rad zur Arbeit“ wollen ADFC und AOK gemeinsam mit vielen regionalen Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik die Vorteile einer fahrradbezogenen Alltagsmobilität praktisch erfahrbar machen. Die Idee, mehrmals wöchentlich „Mit dem Rad zur Arbeit“ zu fahren, soll weder eine Eintagsfliege sein, noch ein Wettbewerb um sportliche Höchstleistungen – sondern will zum langfristigen, kontinuierlichen Radfahren anregen, das sich in den Alltag integrieren lässt.

Denn genau in diesem Aspekt  – „mäßig, aber regelmäßig“ – sehen Mediziner einen immer höheren Stellenwert bei der wirksamen Prävention gegen Bewegungsmangel & Co. Studien zeigen: Das Fahrrad hat das Zeug zur alltäglichen Rundum-Gesundheitsmaschine. Mit ihm lässt sich schädliches Cholesterin abbauen, der Blutdruck senken, der Herzrhythmus optimieren – und selbst Rückenschmerzen können bei optimaler Sitzhaltung bekämpft werden. Und die positiven Effekte beginnen schon bei 20 bis 30 Minuten Bewegung täglich – ein Zeitpensum, das der tägliche, per Rad zurückgelegte Arbeitsweg gut abdeckt. Zudem kann das Fahrrad auch und gerade für diejenigen Menschen zum idealen Sportgerät werden, die sich lange nicht mehr körperlich betätigt haben. Und dabei spart man noch Zeit – denn der Radweg zur Arbeit ersetzt mitunter den Gang ins Fitness-Studio.

Das Projekt „Mit dem Rad zur Arbeit“ endet am 31. August, der Einstieg ist jederzeit möglich über diesen Link: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit/index.php.

Kommentare sind geschlossen.